Der Ethikcode von Penelope Smith gilt weltweit als wichtige Grundlage für eine respektvolle und verantwortungsvolle Tierkommunikation

Ethikcode der Tierkommunikation nach 
Penelope Smith

Die Tierkommunikation basiert auf einem respektvollen und achtsamen Umgang mit Tieren und ihren Bedürfnissen.

Der Ethikcode von Penelope Smith gilt weltweit als eine wichtige Grundlage für eine verantwortungsvolle Tierkommunikation. Er beschreibt Werte und Haltungen, die das Wohl des Tieres in den Mittelpunkt stellen und eine klare, wertschätzende Kommunikation ermöglichen.

Für meine Arbeit ist dieser Ethikcode eine Orientierung und ein Leitfaden zugleich. Er unterstützt mich dabei, Tiergespräche in einem geschützten und respektvollen Rahmen zu führen – im Sinne des Tieres und seines Menschen.

Was mir in der Tierkommunikation wichtig ist:

– Das Wohl des Tieres steht für mich immer im Mittelpunkt.
– Ich begegne jedem Tier mit Respekt, Achtsamkeit und Wertschätzung.
– Ich gebe Wahrnehmungen ehrlich und verantwortungsvoll weiter.
– Tierkommunikation ersetzt keine tierärztliche Behandlung, sondern ergänzt sie.
– Ich respektiere die Grenzen des Tieres und teile nur das, was sich zeigt.
– Jeder Austausch findet in einem geschützten, vertrauensvollen Rahmen statt.
– Die Verantwortung für Entscheidungen bleibt stets beim Tierhalter.

Ethikcode nach Penelope Smith 
für TierkommunikatorInnen

Dieser Ethikcode basiert auf der Arbeit von Penelope Smith (1990)

Uns leitet Mitgefühl für alle Lebewesen. Wir wollen helfen, dass sich alle Spezies gegenseitig besser verstehen. Vor allem möchten wir den Menschen ihre verlorene Fähigkeit zurückgeben, frei und direkt mit anderen Spezies zu kommunizieren.

Wir achten jene, die uns um Hilfe ersuchen. Wir verurteilen sie nicht wegen ihrer Fehler und ihrer Missverständnisse und weisen sie nicht zurück. Vielmehr begrüßen wir ihren Wunsch nach Veränderung und ihr Verlangen nach Harmonie.

Wir wissen, dass wir uns spirituell weiterentwickeln müssen, um so fehlerlos und harmonisch wie möglich arbeiten zu können. Wir sind uns darüber im klaren, dass sich unsere unerfüllten Gefühle, unser kritischer Verstand oder ein Mangel an Selbst- und Nächstenliebe wie Schatten auf die telepathische Kommunikation legen können. Wir üben uns in Demut, immer bereit, unsere eigenen Missverständnisse bei der Kommunikation mit anderen (seien es menschliche oder nicht-menschliche Lebewesen) zu erkennen und zu korrigieren.

Wir wollen unser Wissen und Verständnis von der Dynamik menschlicher und nichtmenschlicher Verhaltensweisen und Beziehungen erweitern, um die Ergebnisse unserer Arbeit zu verbessern. Wir nehmen jede Gelegenheit zur Weiterbildung wahr und akzeptieren jede Hilfe, um effektiver, mitfühlender, respektvoller, heiterer und ausgeglichener arbeiten zu können.

Wir streben danach, in jedem Wesen die beste Saite zum Klingen zu bringen und das gegenseitige Verständnis so zu vertiefen, dass alle Beteiligten zu einer gemeinsamen Lösung von Problemen finden. Wir helfen denen, die unsere Hilfe verlangen. Denn diese Ratsuchenden sind aufgeschlossen, so dass unsere Arbeit Erfolg haben kann. Wir achten die Gefühle und Gedanken anderer. Wir setzen uns für das Verständnis zwischen den Arten ein und spielen die einen nicht gegen die anderen aus, sondern empfinden Mitgefühl für alle. Wir akzeptieren, was wir nicht ändern können, und setzen dort an, wo unsere Unterstützung hilfreich ist.

Wir respektieren bei unserer Arbeit die Privatsphäre von Menschen und Tiergefährt/innen und achten ihren Wunsch nach Vertraulichkeit.

Wir geben unser Bestes, um zu helfen, doch gehen wir dabei niemals so weit, die Würde der Hilfesuchenden zu verletzen. Wir stehen ihnen zur Seite, wenn sie ihren Tiergefährt/innen helfen. Wir wollen das Verständnis und die Selbständigkeit der Hilfesuchenden fördern und sie nicht in Abhängigkeit von unseren Fähigkeiten bringen. Wir zeigen Menschen Wege auf, wie sie ihre Mitgeschöpfe aus anderen Spezies verstehen lernen und sich mit ihnen gemeinsam weiterentwickeln können.

Wir wissen um unsere persönlichen Grenzen und suchen, falls nötig, die Unterstützung anderer Spezialist/innen. Es ist nicht unsere Aufgabe, Krankheiten zu erkennen und zu behandeln. Wir verweisen Ratsuchende zur Diagnose physischer Erkrankungen an Tierärzt/innen und/oder Tierheilpraktiker/innen. Wir sollten allerdings die Gedanken, Gefühle, Schmerzen und Krankheitssymptome der Tiere, wie sie uns beschrieben werden oder wie wir sie wahrnehmen, an die Tierärzt/innen oder Tierheilpraktiker/innen weitergeben, denn dies können nützliche Informationen sein. Wir unterstützen die Heilung und Genesung mit Hilfe von Beratungsgesprächen und sanften Heiltechniken. Wir klären unsere Klient/innen so gut wie möglich über die Heilmethoden auf, geben ihnen alle uns verfügbaren Informationen und lassen sie selbst entscheiden, mit welchen Maßnahmen sie die Behandlung der Beschwerden, Krankheiten oder Verletzungen ihrer Tiergefährt/innen unterstützen wollen.

Die Ziele jeden Beratungsgesprächs, jeden Vortrags, jeden Kurses und jeder persönlichen Beziehung zwischen den Arten sind eine Vertiefung der Kommunikation, das Streben nach mehr Ausgeglichenheit, Mitgefühl und Verständnis und die spirituelle Gemeinschaft mit allen Lebewesen. Wir folgen unserem Herzen und ehren den Geist und alles Leben als das Eine.

 

Quelle: Penelope Smith (1990): Code of Ethics for Interspecies Communicators.
Deutsche Übersetzung nach: https://cdn.website-editor.net/71928f76d288455a9dba68b98500c4b1/files/uploaded/Ethik_Code_nach_Penelope_Smith.pdf
(Zugriff: 03.05.2026)

 

Diese Grundsätze bilden die Basis meiner Arbeit und begleiten jedes Tiergespräch in einem achtsamen und verantwortungsvollen Rahmen.

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